Waldbaden hat im Forellenhof Tradition

Unser Onkel Heini hat es intuitiv schon immer gewusst: „Der Wald hält uns gesund“.

Lange Zeit, bevor der Begriff Waldbaden geprägt wurde, pflegte unser Onkel Heini regelmäßige Auszeiten im Wald und erlebte die spürbar positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Er nutzte die Zeit jenseits seines stressigen Berufsalltags intensiv für sich. Diese wertvollen Erfahrungen geben wir im Forellenhof gerne an unsere Gäste weiter. Im Forellenhof bieten wir gemeinsam mit der ausgebildeten Entspannungstrainerin und Shinrin Yoku-Expertin Susanne Enners Waldbaden-Wochenenden an. Das Besondere: Die Region um den Forellenhof zählt zu den waldreichsten Deutschlands. Waldbaden mitten im Naturpark und in wunderschönen und beeindruckenden Mischwäldern.

Der Begriff „Waldbaden“ hat seinen Ursprung im Japanischen Shinrin-Yoku (Shin = großer Wald, rin = kleiner Wald, Yoku = Baden), wurde dort vom Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei im Jahr 1982 eingeführt und ist seither fester Bestandteil der allgemeinen gesundheitlichen Vorsorge in Japan.

Worin liegt der Unterschied zwischen „Waldbaden“ und einem Waldspaziergang?

Beim Waldbaden geht man langsame Schritte und nimmt sich viel Zeit, die Umgebung mit allen Sinnen (hören, riechen, fühlen, sehen und schmecken) zu erkunden. Es ist keine Voraussetzung, eine bestimmte Strecke zu gehen – vielmehr bewegt man sich intuitiv und achtsam voran.

Wie funktioniert ein „Waldbad“?

Beim Waldbaden ist alles erlaubt – mit geschlossenen Augen einfach nur dastehen, die Umgebungsgeräusche wahrnehmen, Atmen, riechen. Hat man einen neuen Ort gefunden, z. B. einen Baumstamm, sitzen, beobachten, fokussieren, fühlen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Welche gesundheitlichen Auswirkungen hat das „Waldbaden“?

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass ein Bad im Wald blutdrucksenkend wirkt, den Puls reguliert und Stresshormone reduziert. Ganz besonders hervorzuheben ist, dass bestimmte Nadelbäume Proteine ausschütten, wodurch die natürlichen Killerzellen vermehrt und aktiviert werden – das stärkt unser Immunsystem. Regelmäßiger Aufenthalt im Wald wirkt sich auf viele weitere physische und psychische Gesundheitsaspekte aus.

Waldbaden im Bio-Hotel Forellenhof

In Zusammenarbeit Susanne Enners bieten wir besondere Waldbade-Wochenende und Waldbade-Seminare an. Sie ist ausgebildete Entspannungstrainerin und vereint seit vielen Jahren erfolgreich die Heilkraft der Natur und Achtsamkeitsübungen in ihren Seminaren. Für unsere Waldbaden-Seminarangebote stehen rundum den Forellenhof  verschiedenste und besondere Kraftorte zur Verfügung. Erfahren Sie mehr über unsere Waldbaden-Angebote.

Weiterführende Informationen zum Waldbaden
Waldbaden mit Susanne Enners

WDR-Reportage zum Thema:
Medizinzeit: Waldbaden

Mit der ausgebildeten Entspannungstrainerin Susanne Enners bieten wir in 2019 Waldbade-Wochenenden im Forellenhof an.

Noch mehr Wald

Besonders treue Gäste ehren wir mit einer Traubeneiche im Bad Endbacher “Gästewald”. In den Jahren 2008 und 2011 wurden je 200 Traubeneichen in einem Waldstück gepflanzt, dessen Bäume 2007 dem Orkan Kyrill zum Opfer gefallen waren. Jeder Baum steht als Dank für das Vertrauen und die Wertschätzung, welche die treuen Gästen uns und ihrem Urlaubsort entgegenbringen.

Viele unserer Gäste kommen seit über 25 Jahre zu uns in das Biohotel Forellenhof. Ab dem fünften Aufenthalt bekommen treue Gäste ihren eigenen Baum „geschenkt“. Im Gästewald tragen zahlreiche große und kleine Bäume ein Schild mit den Namen von Forellenhof-Gästen.

Für uns ist das von uns initiierte Projekt „Gästewald“ eine ehrliche Geste mit garantiert nachhaltiger Wirkung, auch für den Fortbestand des Baumreichtums in unserer Gegend.

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